Sonntag, 12. Januar 2014

Sonntag.

wenn das Wochenende bevorsteht, wird es wahrscheinlicher.
Ich sitze da, die Augen tränenüberströmt.
Fragende Gesichter. "Was ist los?" - "ich weiß nicht..."
Ich weiß es nicht. Wirklich. Ich weiß nicht, was mit mir los ist. Mein Körper hat Schmerzen.
Und manchmal fühlt es sich an, als würde jemand auf mir sitzen und mir die Kehle zudrücken.
Unerträglicher Druck. Ganz unvorhersehbar.
Und so viele Tränen! Ich müsste austrocknen.

Sonntag - Wochenende: Ende. 
Schlafen. Aufstehen. Funktionieren.
Alter Rhythmus. Alles auf Anfang. 

Sonntag, 5. Januar 2014

lebensverändernde Rottöne.


Ach scheiße.
Es ist doch immer nur eine Frage der zeit, bis Frau sich denkt: "Drauf geschissen - die Haare müssen anders!" Und dann gibt Frau ihren eh schon kaputten Haaren wieder ne Chemiefaust. Muss das denn sein?
Ja! Scheinbar muss das so sein. Einige neigen dazu, zum Frisör zu rennen und lassen die Schere sprechen.
Ich bin kein Fan von Frisören und von Scheren sowieso nicht. Also renn ich in den nächsten Laden, schlendre durchs Regal und Frage mich: "welcher Rotton wird diesmal mein Leben komplett verändern?!"
Woher ich immer wieder aufs Neue diese Illusion nehme, weiß ich auch nicht so recht, aber sie hilft mir scheinbar durch ekelige Zeiten.
Hach – ich Hoffnungskind!


Intensives Kupfer. Heller und orangiger (gibts das Wort?!) – das ist also die Farbe für 2014. Zumindest für die ersten Monate...oder eben Wochen. Mal sehen was das Jahr noch so mit mir vor hat und wie lange ich ohne eine lebensverändernde Haarfarbe auskomme.

Und sonst so? Vorsätze?
Nein, nicht wirklich.
Ich habe mir vorgenommen, das Leben nicht immer so ernst zu nehmen.
Ich faste seit dem 2., um danach endlich mal wieder eine Ernährungsumstellung wirklich voll und ganz durchzuziehen.
Und außerdem möchte ich dieses Jahr endlich mal in den Urlaub fliegen. So mit Sonne, Strand und Meer. Mit all inclusive, Cocktails und son kram. Faulenzen und braun werden. Der Spartopf füllt sich langsam und ich bin schon seit fast 24 Jahren dazu bereit endlich mal weiter als die Niederlande zu kommen!

Und weil man Sonntags immer so viel Zeit hat gibts ne bunte Zusammenstellung, von damals bis heute...

Hairstory.





Samstag, 30. November 2013

samstagabend.

Am heutigen Samstagabend sitze ich auf meinem Sofa, genieße das beste Mousse au Chocolat überhaupt und schaue einen Film, dessen Handlung ich nicht wirklich verfolge... – Blogzeit!



Was heute los war:

Wie jedes Jahr kommt die Weihnachtszeit plötzlich. Schwuuupps ist sie da.
So erging es jedenfalls mir mal wieder.
Was also tun, um Weihnachten in die Wohnung ziehen zu lassen?!

Gestern nach Feierabend hab ich einen kleinen Selfmade-Adventskranz-Plan geschmiedet und heute morgen bin ich dann voller Elan in die Stadt marschiert, um hektisch zwischen den ganzen Krimskrams-Lädchen hin und her zu pendeln. Ich habe mir dann irgendwie doch ein wenig planlos ein bisschen Kleinkram zusammengeshoppt und währenddessen den ursprünglichen Adventskranz-Plan immer wieder umgeschmissen. Aus rund wurde zum Beispiel eckig, aber das passt ja eh besser auf meinen Tisch und in mein Wohnzimmer!
Fest stand nur: Auf keinen Fall wird am Sonntag auf das Anzünden der ersten Kerze verzichtet!







Wie ich's gemacht hab:

Die Gläser habe ich mit Effekt Acryl-Paste (Elfenbein) eingepinselt, damit sie aussehen, als seien sie eingefroren. Die Nummern habe ich ebenfalls mit Acrylfarbe auf alte Stofffetzen geschrieben und dann an die Gläser geklebt. Das "Tablett" gabs bei Nanu-Nana, genauso wie die Holzanhänger und die kleinen Christmaskugeln. Die eingepinselten und bereits getrockneten Gläser aufs Tablett gestellt, den Kunstschnee (Depot) drumherum und dann die Deko in den Schnee legen. 
In den Gläsern sind weisse Stumpen – eigentlich wollte ich unterschiedlich hohe Gläser und Kerzen, das hab ich aber leider nicht finden können. Nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit meinem Ergebnis!

Ich wünsche euch eine schöne Adventszeit! :)

Sonntag, 24. November 2013

back to the 20s!


Anfangs stand ich dem ganzen wirklich skeptisch gegenüber: Mottoparty. Puh. 

"Ok, welches Motto?"
"Die zwanziger Jahre!"
Zuerst hatte ich keine konkrete Vorstellung, aber dank Google hatte ich mir im Kopf mein Outfit schon grob zusammengebastelt und ich entwickelte eine regelrechte Euphorie – ein wirklich klasse Thema!
Einziges Problem: Finde mal was passendes in Zeiten von VokuHila-Kleidern, "Wir basteln überall einen Fetzen (Kunst-) Leder dran" und "Hey! da drucken wir eine Katze, Eule, Tigelöphanten drauf!".

Ich habe bestimmt 30 Kleider anprobiert und in sämtlichen Läden etwas zurückhängen lassen.
Letzten Endes habe ich mich dann für ein Kleid von Pimkie entschieden. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal in dem Laden war, aber ich wurde unerwartet positiv überrascht!
Mein Kleid trägt sogar den Namen "Gatsby" und es war das letzte in meiner Größe – demnach war es eindeutig Schicksal! Mein nächstes Problem waren die Handschuhe. Wo zum Teufel kriegt man so was, wenn man keine Zeit mehr hat, bei Amazon oder sonst wo zu bestellen?! C&A, Abendmode war meine erste Anlaufstelle, dort habe ich auch welche gefunden...nur waren die Handschuhe nicht so ganz mein Ding, nicht schwarz und mit 20€ auch nicht grade erschwinglich.
Meine habe ich dann bei Claire's gefunden. In dem Laden habe ich meiner Meinung nach noch nie Geld gelassen, aber taadaah! Schwarze lange Handschuhe. Perfekt! Den Haarschmuck mit den Federn, die für die 20er nun mal Pflicht sind, habe ich dort übrigens ebenfalls ergattert.

Wenn das nächste Mal wieder eine Mottoparty ansteht, werde ich wahrscheinlich nicht sofort ablehnen, weil es mir doch sehr viel Spaß gemacht hat, in eine andere Rolle zu schlüpfen und einen Abend in einem anderen Zeitalter zu verbringen :)